Mittwoch, 28. November 2007
Wieder heil zurück
Sonntag, 18. November 2007
Strand, Sonne, was will man meer
Weiter ging es dann Richtung Westkueste, auf die Insel Koh Phangnan, genauer gesagt in den Norden der Insel, nach Hat Khom. Dort habe ich zwei gemuetliche Tage mit Leuten verbracht, von denen die meisten dort haengen geblieben sind (zwischen 2 und 6 Monaten waren sie schon dort). Gab ein nettes Restaurant, eine kleine Bar, einen verlassenen Strand und ein Korallenriff.
Und wie geht's weiter? Ich bin jetzt auf Koh Tao und werde der Hauptsportart hier froenen, dem Tauchen. Morgen beginnt mein 4-taegiger Tauchkurs, durch den ich das "Open Water Certificate" erhalte, was mir gestattet, in Tiefen bis zu 12 Metern zu tauchen. Hui.....
Sonntag, 11. November 2007
Am Strand
Nach den Tagen bin ich dann alleine weiter in den Sueden, da meine Reisegefaehrtinnen nach Vietnam geflogen sind. Ein Stopp war in Vang Vieng, wo ich mich einer "Sportart", genannt "Tubing", versucht habe. Dabei sitzt man auf dem Innenleben eines Traktorreifens und laesst sich den Fluss hinabtreiben. Man muss ab und zu aber auch kraeftig paddeln. Eine Hoehle haben wir auch besichtigt, Fotos gibt es leider noch nicht, da der Englaender mit der wasserfesten Kamera kein Kabel dabei hatte, aber damit man sich was vorstellen kann, ein paar Fremde auf den Reifen:
Ja, weiter ging es dann in die Haupstadt, Vientiane, wo ich aber nur 2 Stunden verbracht hab. War ganz nett dort, aber nicht aufregend. Habe also die Grenze ueberquert und von dort aus einen Bus nach Bangkok genommen. Dann einen Tag in Bangkok verbracht, war am "Weekend Market" hab brav eingekauft (und jetzt noch mehr zum herumschleppen) und danach einen anstrengenden Ticketkaufnachmittag hinter mich gebracht, mit 100en Leuten gesprochen, die kein Englisch konnten, von einem Busbahnhof zum naechsten getuckert, um dann schliesslich einen Bus nach Krabi im Sueden zu erwischen. Von dort aus ging es auch gleich weiter auf einen Strand, Rai Leh, der nur per Boot zu erreichen ist und wo es gut Moeglichkeiten zum Klettern gibt, worin ich mich auch morgen gleich versuchen werde.
Abschliessend noch ein paar meiner Eindruecke von Laos:
- die Strassen sind noch sehr rustikal
- wunderschoene Landschaft, sehr gruen
- viel natuerlicher und noch nicht so verschmutzt wie in Thailand
- Leute sind noch nicht so vom Tourismus beeinflusst (nicht so laestig)
- aja, die Leute fahren auf der richtigen Seite der Strasse (nicht links wie in Thailand)
- die Maenner haben gute Oberkoerper, wenn sie nur nicht so klein waeren...
- um Mitternacht ist generell Sperrstunde, niemand sollte sich mehr auf den Strassen befinden (bei Touristen wird da wohl eine Ausnahme gemacht)
- Bananen haben Kerne! Und zwar richtig grosse, wie Orangen, sehr eigenartig.
- Und die Cremen, die hier benutzt werden, werden damit angepriesen, dass sie "Whitening" beinhalten, genau das Gegenteil von unserem Schoenheitsempfinden (Braeunungscremes)
Montag, 5. November 2007
Eine Millionaerin unterwegs in Laos
Heute wurden wir mit gutem Wetter beglueckt und haben dies auch gleich ausgenuetzt, um den grossen Wasserfall zu besichtigen. Dort war es noch viel besser als erwartet und ich glaube die Bilder werden fuer sich sprechen....
Sonntag, 28. Oktober 2007
Weiter in den Norden
mjam
Achtung - Feuer
Nach Chiang Mai bin ich dann weiter rauf in den Norden, nach Pai, ein kleines Aussteigerdoerfchen.
Hier habe ich mir ein Mountainbike ausgeborgt und bin in der Gegend rumgeradelt. War eine der wenigen, denn alle anderen haben es sich leichter gemacht und ein Moped genommen. Angeschaut habe ich mir einen Wasserfall, dann einen Tempel, war in einem Hot Pool/ Spa relaxen und habe mir den Sonnenuntergang im Pai Canyon angesehen. Ganz lustig war, dass ich irgendwann auf der Strecke in ein Radrennen hineingekommen bin. Die wollten mir auch gleich ein Band austeilen, als ich brav strampelnd den Berg hinauf bin, waehrend alle Thais schiebend dahingeschnauft sind.
Abends bin ich dann noch ausgegangen, habe ein paar Amerikanerinnen getoffen, die in Chiang Mai Englisch unterrichten, bin mit ihnen auf ein Konzert gegangen, wo ich dann zwei oesterreichische Schilehrer und eine Urlauberin aus Israel kennen gelernt hab, mit denen ich dann in die naechste Bar gezogen bin.
Nach nicht allzuviel Schlaf wollte ich mir heute einen Wasserfall ansehen, zu dem man 4 Stunden (jede Richtung) wandern muss. Nach zwei Stunden hab ich allerdings aufgegeben, nicht etwa, weil es zu anstrengend gewesen waere, sondern weil ich nach dem 20. Mal den Fluss ueberqueren (ich habe mitgezaehlt) genug davon hatte. Aber fuer die Gegend gilt glaub ich: der Weg ist der Ziel, war naemlich wirklich wunderschoen, mir sind nur auf dem Rueckweg zwei Leute entgegengekommen und dementsprechend sauber und ruhig war es auch dort.
Morgen mache ich mich auf den Weg nach Laos und werde dann fuer 1-2 Wochen dort herumreisen, also hier noch eine kurze Zusammenfassung meiner bisherigen Eindruecke von Thailand:
- Viel fortgeschrittener als ich es erwartet haette
- Die meisten Leute sind nett, viele davon wollen aber was von dir
- Vor allem in den grossen Staedten ist die Luftverschmutzung unvorstellbar
- Der Durchschnittsthai ist nicht gerade der fleissigste, aber sie wissen wohl, wie man Spass hat
- Umweltbewusstsein gibt es kein richtiges, dementsprechend viel Muell liegt auch ueberall rum
- Die Sonne ist um einiges staerker als ich es erwartet haette (hab trotz 50er Sonnenschutz gestern einen Sonnenbrand bekommen)
Mittwoch, 24. Oktober 2007
Letzte Erlebniss in Bangkok - Ankunft in Chiang Mai
Gleich danach war ich auch in einem der schoensten Parks, die ich je gesehen habe, dem Lumpini Park, hab mich unter einen Baum gelegt und weiter mein Kulturschockbuch genossen.
Abends stand bereits die Weiterfahrt auf dem Plan. Ueber 15 Stunden mit dem Zug im Sitzwagen ohne A/C habe ich relativ gut ueberstanden. Die Hollaenderinnen vor mir haben sich gut mit den Thailaenderinne neben uns verstanden und demensprechend fuer Unterhaltung gesorgt. Angekommen in Chiang Mai hab ich etwas ganz Neues ausprobiert: einen "Monk Chat". Dieser findet im Tempel Suan Dok 3x die Woche statt und ichhatte die Gelegenheit, mit 3 Moenchen zu plaudern. War ganz interessant, nur sind mir die Moenche noch ein wenig kindisch vorgekommen, was vielleicht daran lag, dass sie erst 19 oder 20 waren.
Montag, 22. Oktober 2007
Angekommen - oh ja
Meine ersten Eindruecke
Sauheiss (30 Grad)
Sehr, sehr unterschiedlich
Bloed, dass ich keine Pilze mag
Viel Modernes, noch mehr Armut
Scheiss Sextourismus, ekelt mich an
Thais lieben ihren Koenig - und die Farbe gelb
In die Shakes und Smoothies koennt ich mich eingraben
Jeder auf der Strasse will einem helfen - die meisten leider auch gleich einen Schneider mit andrehen
Kurz vorab noch zu meinem Flug
Bin von Wien aus nach Doha geflogen, dort hatte ich 15 Stunden Aufenthalt. Geplant war, dass ich in die Stadt fahre, dann habe ich aber versucht, einen frueheren Flug zu bekommen. Die wollten mich auch umbuchen, leider mein Gepaeck aber nicht, hab abgelehnt. Hotel wollten sie mir leider auch keins zahlen, also hab ich mir die Zeit mit Schlafen, Warten und Essen um die Ohren geschlagen. Gemein ist nur, dass ich dann 2 Deutsche getroffen hab, die einen noch billigeren Flug hatten, aber ein Hotel bekommen haben, samt Visum und Taxi in die Stadt. Grmpf. Von Doha aus ging es dann dirket weiter nach Bangkok.
Einmal angekommen
Mit einem Englaender aus dem Flieger habe ich mir ein Taxi geteilt und dann auch gleich die letzten zwei Tage verbracht. Wir waren in unzaehligen Tempeln, auf Maerkten, in Shoppingcentern, haben uns mit TukTuks herumchauffieren lassen, waren in einem extrem trendigen Club (Bed&Supper Club) und sind viel Boot gefahren. Gestern Abend hat er seine organisierte Tour nach Singapur begonnen und ich war heut auf eigene Faust unterwegs. Hab ein traditionelles Haus besucht, ein weiteres Shoppingcenter besucht, den Versuch, mir einen Anzug schneidern zu lassen, aufgegeben und war lecker Essen. Ausserdem habe ich beschlossen, meine Reise weiter in Richtung Norden anzutreten und ein Nachtzugticket fuer morgen Abend nach Chiang Mai gekauft.
Habe netterweise von Joe, der ja letztes Jahr in Bangkok studiert hat, ein Buechlein ueber den Kulturschock in Thailand bekommen und das lese ich jetzt ganz fleissig. Will euch nichts vorenthalten und ein paar Dinge weitergeben, die ich schon "gelernt" habe:
- nicht mit dem Finger auf Leute zeigen
- man darf niemanden am Kopf beruehren
- Frauen duerfen keine Moenche beruehren
- wenn man beim Essen im Familienkreis sagt, das Essen schmecke gut, bekommt man Bauchschmerkzen
- man darf kein Dokument mit rotem Stift unterschreiben, sonst unterzeichnet man sein Todesurteil
